Wir haben besondere Erwartungen an
Sie, umgekehrt dürfen Sie auch von uns mehr erwarten:
unser Qualitätsanspruch orientiert sich an einem kollegialem Miteinander, in
dem wir Wert legen auf:
1. Verbindlichkeit: nach Ihrer Aufnahme zur
Ausbildung kümmern wir uns um Sie bis zu Ihrem erfolgreichen Abschluss. Wir
werden gemeinsam auch dann nach möglichen Lösungen suchen, falls sich Probleme
nicht nur im direkten sondern auch im indirekten Zusammenhang mit der Ausbildung
einstellen sollten. Wir sind stolz darauf, dass bisher noch niemand aus
finanziellen Gründen die Ausbildung abbrechen musste: das garantieren wir auch
zukünftig. Wir haben einen
Hilfefonds eingeführt und bisher alle 109 PrüfungskandidatInnen zum erfolgreichen Abschluss
geführt.
2. Transparenz und Beteiligung:
Sie erhalten regelmäßig Informationen über interne Diskussionen am Lehrinstitut
und über allgemeine, externe Entwicklungen. Wir erwarten, dass Sie mitgestalten:
so können Sie im erheblichen Umfang
z.B. auch auf die Lehrpläne und die Dozentenauswahl Einfluss nehmen. Ihre gewählten
Vertrauensleute, die PIA-SprecherInnen, das Planungs- und das Abrechnungsteam
sowie die QM-VertreterInnen werden aus Ihrer Mitte bestimmt und bei allen Institutsentscheidungen
beteiligt.
3. Angebotsvielfalt: eröffnet viele
Lernmöglichkeiten und bietet zahlreiche Spezialisierungen, wobei die Curricula
und Seminare im Vorlesungsverzeichnis im Rahmen der "freien Spitze"
individuell belegbar sind und das Planungsteam mit einem eigenen Budget auf Ihre
Wünsche reagieren kann.
Sie können wählen in der
Psychologischen Psychotherapie (PP)
in
Teilzeit oder Vollzeit
zwischen der:
Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie (TP),
der Kombination
von TP und
Analytischer Psychotherapie (AP) oder der
Verhaltenstherapie (VT)
und in der Kinder- und
Jugendlichenpsychotherapie (KJP) zwischen der:
Verhaltenstherapie
(VT) oder der Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie
(TP).
Alle KV –
Abrechnungsgenehmigungen (AT, PMR, Gruppe,
Kinder- u. Jugendlichenpsychotherapie, Hypnotherapie) sind ohne Mehrkosten
integriert,
ebenso wie die Methodenerweiterungen
und Zusatzcurricula wie z.B. die Curricula:
Traumatherapie, Schmerztherapie-Einführung oder Suchttherapie).
Das Besondere: auch
nach der Approbation können Sie ohne weitere Kosten oder Zeitdruck noch alle
Abrechnungsgenehmigungen erwerben. Daraus ergibt sich ein besonderes
Preis-Leistungsverhälnis, das uns auch in diesem Qualitätsmerkmal eine
Spitzenposition einnehmen lässt.
Die Weiterbildung in einem weiteren
Vertiefungsgebiet (z.B. die AP- nach der TP-Ausbildung oder die TP- nach der
VT-Ausbildung oder umgekehrt) ist
entsprechend der
KBV-Vorgaben
anschließend ebenfalls möglich, aber im Gegensatz zu den o.g. Zusatzcurricula
mit 2.000,- €uro
kostenpflichtig.
Unsere Selbsteinschätzung:
wir sind ein Lehrinstitut, dass für 36 PP- und 15 KJP-Plätze alle
Vertiefungsgebiete anbietet, ebenso alle KV-Abrechnungsgenehmigungen ohne
weitere Zusatzkosten.Über die Vermittlung der geforderten
Inhalte der Richtlinienverfahren hinausgehend betonen wir in einem
erweiterten Curriculum eines sowohl wissenschaftlich als auch berufspraktisch
orientierten Ansatzes zusätzlich systemische, hypnotherapeutische,
gesprächspsychotherapeutische und neuropsychologische Aspekte ebenso wie weitere
humanistische Ansätze als fakultativ zusätzlich - ergänzende Bestandteile.
Wie legen Wert auf
eine konsequente Qualitätsverbesserung, wobei unsere
Institutsambulanzen 2008
als erste Ausbildungsambulanzen in der BRD nach QEP erfolgreich
zertifiziert werden konnten:

Verantwortung und Unterstützung:
für
Erstsemester kann eine Art "Patenschaft" durch ältere Jahrgänge angeboten
werden; in den meisten Koop-Kliniken wurde mittlerweile ein Unterstützungssystem
durch MentorInnen eingeführt (das aber immer noch nicht optimal ausgestaltet ist
- wir arbeiten aber daran) und im Rahmen der Ambulanz-Zertifizierung wollen wir
Mindestanforderungen für die PIA´s in der praktischen Ausbildung festlegen und
überprüfen. Für KollegInnen in finanzieller Notlage gibt es einen Hilfefonds, so
dass bisher noch niemand aus finanziellen Gründen seine Ausbildung abbrechen
musste.
Mitbestimmung: es
werden aus Ihrer Mitte SprecherInnen für die PIA-KollegInnen und ein
weiteres Vertrauensleute-Team ausgewählt, das unabhängig tätig wird, falls ein konkreter Anlasss
bestehen sollte. Wir achten sehr auf ein kollegiales Miteinander, nach Möglichkeit
auch auf gleicher
Augenhöhe mit der Leitung. Wir freuen uns bisher immer über mehr Bewerbungen als vorhandene Plätze, wobei das erforderliche
Auswahlverfahren auch durch die Empfehlungen unserer AusbildungskollegInnen mit
bestimmt wird.
Mitgestaltung: die
AusbildungskollegInnen im Planungsteam entwickeln die konkreten Semesterpläne
selbständig nach den gesetzlichen Vorgaben: hierfür steht dem Planungsteam ein
eigenes Budget für die Auswahl und Finanzierung der Pflichtveranstaltungen und
der zusätzlichen Wahlveranstaltungen
zur Verfügung . Das
Planungsteam orientiert sich dabei auch an den Wünschen der
AusbildungskollegInnen und nimmt Einfluss auf die Inhalte und die Auswahl der
DozentInnen. Die Institutsleitung behält sich ein Veto-Recht vor: was bisher
nicht eingesetzt werden musste, denn es wurden alle Auswahlentscheidungen von
Seiten der AusbildungskollegInnen mit großer Sorgfalt vorgenommen und durch die
Bewertungen der AusbildungskollegInnen
konnten diese
auch empirisch gestützt werden.
Auch die
anderen Aufgaben (Seminarauswertungen, Bedarfserfassung, Seminarbelegung, internes
Qualitätsmanagement (QM-Ausbildungsstruktur,
QM-Institutsambulanz und
QM-Lehre)
und die
Ambulanzabrechnungen
sowie die Zertifizierungsprojekte
werden in bezahlten Jobs durch unsere AusbildungskollegInnen wahrgenommen.
Mitverantwortung: für
die Dozenten gibt es ein "Betreuungssystem" mit Hintergrunddienst, an dem jede
AusbildungskollegIn sich einmal im Semester beteiligen muss. Alles ist durch
Alle ohne Mehrpreis buchbar, auch nach dem Examen können alle
Abrechnungsgenehmigungen noch nachgeholt werden. Die LPA-Vorgaben müssen
eingehalten werden und die Teilnahme an den Pflichtveranstaltungen wird
überprüft; es wird aber auch ein selbständiges, "angeleitetes Lernen" während
der freien Spitze akzeptiert.
Kostenkalkulation: die Ausbildung trägt sich hinsichtlich der Kosten selbst.
Sie
ist nicht profitorientiert und erwirtschaftet einen Überschuss, der teilweise
ausgezahlt und teilweise angespart
wird für unerwartete Entwicklungen und Notfälle, für Projekte oder größere Investitionen sowie für den Hilfefonds, aber
auch für Institutsfeste oder für Anderes genutzt werden kann, so dass wir uns bisher
immer auch über die Gebührenstabilität freuen konnten.
Die
Lehrgangsgebühren betragen insgesamt knapp 8000,- €uro, wobei alle
Zusatzkosten, wie die Supervisions- und
Selbsterfahrungskosten, die Praxismieten, die Abrechnungssoftware,
Kartenlesegeräte, Prüfungsgebühren, etc. durch etwa die Hälfte der Ambulanzeinkünfte
refinanziert
werden können, auch alle Zusatzfachkunden, die ebenso kostenfrei auch nach der Ausbildung noch
abgeschlossen werden können - nur für ein weiteres Vertiefungsgebiet werden dann
zusätzlich noch einmal 2000,- €uro fällig.
Bei voller Ausnutzung des
Ambulanzbudgets können Ihnen damit pro Behandlungsstunde im 2. Teil der
Ausbildung (p.A.) mindestens 25,- €uro gegen Honorarrechnung
garantiert
ausgezahlt werden, so dass unsere AusbildungskollegInnen real 8000,- €uro
zahlen, das Institut alle Kosten übernimmt und mind. 25,- €uro pro
Behandlungsstunde in der p.A. auszahlen kann. Dadurch können nach dem Klinikjahr
(p.T.1) die Lebenshaltungskosten bei wöchentlich 15 Behandlungsstunden selbst getragen werden.